- Sagen Sie dem Stalker nur einmal und unmißverständlich, dass Sie keinerlei Kontakt zu ihm wollen und dann ignorieren Sie ihn völlig. Jegliche Reaktion danach läßt ihn wieder hoffen, und er bemüht sich noch intensiver.
- Informieren
Sie Ihre Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn. Öffentlichkeit
schützt Sie!
- Dokumentieren
Sie alles, was der Stalker schickt, mitteilt oder tut. Es kann später
als Beweismittel vor Gericht dienen.
-
Bei Telefonterror: Lassen Sie sich eine zweite Telefonleitung legen,
unter der Sie für Ihre Freunde zu erreichen sind.
Den alten Anschluß verdammen Sie in eine Ecke und stellen die
Klingel ab. Schließen Sie einen Anrufbeantworter an und lassen
Sie ihn von jemand anderem besprechen, mit einem möglichst neutralen
Text, der den Verfolger nicht eifersüchtig macht.
- Bitten Sie einen Freund die Bänder oder Briefe für Sie zu archivieren.
- Gehen Sie zur Polizei und machen Sie eine Anzeige. Bestehen Sie darauf!
- Steht der Stalker vor der Tür, dann alarmieren Sie die Nachbarn, damit Sie Zeugen haben!
- Lassen Sie sich eine Fangschaltung legen, um Telefonterror nachzuweisen.
- Nehmen Sie keine Pakete entgegen, die Sie nicht erwarten.
- Beantragen Sie eine Einstweilige Verfügung, wenn Sie sicher sind, dass Ihnen kein Schaden erwächst. Übertritt der Stalker die Verfügung, haben Sie ein rechtliches Mittel und die Polizei kann eingreifen.
- Seien Sie auf dem Rechtsweg konsequent!
- Verfolgt Sie der Stalker im Auto, dann fahren Sie direkt zur Polizei.
- Schützen Sie Ihr Leben! Kein Gericht der Welt kann einen Stalker lebenslänglich einsperren lassen. Bei großem Psychoterror sollten Sie über einen Umzug nachdenken und sich evt. sogar eine neue Arbeitsstelle suchen.
Bei Fragen oder Informationen wenden Sie sich bitte an: info@liebeswahn.de
